Bibelstunde zu Offenbarung 21,6 (Teil 2)

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Offenbarung 21,6 (Teil 2) – „Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst“

Offenbarung 21,6 (Luther 1912): Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.

Bibeltext: Luther-Bibel 1912 (gemeinfrei).

Kernaussagen

  • Das Wasser des Lebens ist ein realer Strom, der vom Thron Gottes und des Lammes ausgeht (Offb 22,1; 7,17), und zugleich ein Bild für Gottes Heil, das Evangelium (Jes 12,3).
  • Die Quelle ist bei Gott, ja Gott selbst ist die Quelle (Ps 36,10; Jer 2,13). Das Wasser sprudelt von selbst; wir können es nicht erzeugen, nur schöpfen, und zwar mit Freuden, im Vertrauen (Jes 12,2–3).
  • Die einzige Bedingung ist Durst. Wir kommen, indem wir auf Gottes Wort hören, und kaufen, indem wir uns entscheiden (Jes 55,1–3; Offb 1,3).
  • Wir dürsten nach der Gerechtigkeit, die von Gott kommt und uns im Gericht bestehen lässt; Gott gibt davon mehr als genug (Jes 54,17; Mt 5,6).
  • Löchrige Zisternen stillen unseren Durst nach Liebe, Frieden und Gerechtigkeit nicht; bei Gott ist das Wasser immer frisch, und es wird immer tiefer (Jer 2,13; Hes 47,1–5).
  • Jesus gibt das lebendige Wasser, das in uns selbst zur Quelle wird (Joh 4,10.14); das Wasser steht für den Heiligen Geist (Joh 7,37–39). Alle drei Personen der Gottheit sind mit dem Wasser des Lebens verbunden.
  • Alles ist umsonst: Gott liebt uns gerne, macht uns ohne Verdienst gerecht und schenkt uns mit seinem Sohn alles (Hos 14,5; Röm 3,24; 8,32).

Kernbotschaft

Gottes Quelle fließt längst, frisch und umsonst. Wir müssen nichts dazutun als durstig sein, auf ihn hören und uns entscheiden zu schöpfen, so wie wir sind.

Die Bibelstellen

Insgesamt 20 Bibelstellen, jeweils mit vollem Luthertext, einer kurzen Erklärung, einer Frage und der Antwort zum Aufklappen.

1. Offenbarung 21,6

Zusammenhang: Unser Vers

6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.

Erklärung: Gott der Vater auf dem Thron will etwas geben: den Durstigen Wasser aus dem Brunnen des lebendigen Wassers, und zwar umsonst. In diesem einen Satz steckt das ganze Evangelium.

Frage: Wem will Gott geben, und was will er geben?

Antwort

Den Durstigen; er will ihnen von dem Brunnen des lebendigen Wassers geben, umsonst.

2. Offenbarung 22,1

Zusammenhang: Ein echter Strom

1 Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall; der ging aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes.

Erklärung: Das Wasser des Lebens ist zuerst etwas Reales: ein wirklicher Fluss, der vom Thron Gottes und des Lammes ausgeht. Mit diesem realen Wasser sind zugleich geistliche Lektionen verbunden.

Frage: Woher kommt der Strom des lebendigen Wassers?

Antwort

Er geht aus von dem Stuhl (Thron) Gottes und des Lammes.

3. Offenbarung 7,17

Zusammenhang: Das Lamm führt zu den Wasserbrunnen

17 denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.

Erklärung: Die Erlösten werden von Jesus, dem Lamm, zu den lebendigen Wasserbrunnen geführt. Weil die Quelle beim Thron ist, führt Jesus sie damit zum Vater.

Frage: Was tut das Lamm mit den Erlösten, und was tut Gott?

Antwort

Das Lamm weidet sie und leitet sie zu den lebendigen Wasserbrunnen; Gott wischt alle Tränen von ihren Augen ab.

4. Offenbarung 22,2

Zusammenhang: Der Baum des Lebens am Strom

2 Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stroms stand Holz des Lebens, das trug zwölfmal Früchte und brachte seine Früchte alle Monate; und die Blätter des Holzes dienten zu der Gesundheit der Heiden.

Erklärung: Der Baum des Lebens steht an beiden Seiten des Stroms. Er ist ein realer Baum mit realen Früchten und hat doch eine geistliche Bedeutung: ewiges Leben und ständige Abhängigkeit von Gott. Genauso ist es mit dem Wasser des Lebens.

Frage: Wie oft trägt das Holz des Lebens Früchte, und wozu dienen seine Blätter?

Antwort

Zwölfmal, alle Monate; die Blätter dienen zur Gesundheit (Heilung) der Völker.

5. Offenbarung 22,17

Zusammenhang: Die Einladung am Ende der Bibel

17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Erklärung: Auch am Schluss der Offenbarung steht diese Einladung: Wer durstig ist, darf kommen und das Wasser des Lebens umsonst nehmen.

Frage: Wer darf das Wasser des Lebens nehmen, und was kostet es?

Antwort

Wen dürstet und wer da will; er nimmt es umsonst.

6. Psalm 36,10

Zusammenhang: Bei Gott ist die Quelle

10 Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht.

Erklärung: Eine Quelle ist der Ursprung, von dort kommt alles her. Die Quelle des Lebens ist bei Gott.

Frage: Wo ist die Quelle des Lebens?

Antwort

Bei Gott: „Denn bei dir ist die Quelle des Lebens.“

7. Jesaja 12,2–3

Zusammenhang: Mit Freuden schöpfen

2 Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil. 3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen …

Erklärung: Der Brunnen ist ein Bild für das Heil, die Rettung, das Evangelium. Die Quelle sprudelt von selbst; der Mensch kann das Wasser nicht erzeugen, aber er muss schöpfen. Schöpft er nicht, fließt es ungenutzt vorbei. Er soll mit Freuden schöpfen, wie ein Verdurstender, der endlich Wasser findet. Wer sagt „ich bin sicher und fürchte mich nicht“, vertraut Gott; das Schöpfen ist der Schritt des Glaubens.

Frage: Woraus werden wir Wasser schöpfen, und mit welcher Haltung?

Antwort

Aus den Heilsbrunnen, mit Freuden.

8. Jesaja 55,1–3

Zusammenhang: Kommen, hören, kaufen

1 Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommet her zum Wasser! und die ihr nicht Geld habt, kommet her, kaufet und esset; kommt her und kauft ohne Geld und umsonst beides, Wein und Milch! 2 Warum zählet ihr Geld dar, da kein Brot ist und tut Arbeit, davon ihr nicht satt werden könnt? Höret mir doch zu und esset das Gute, so wird eure Seele am Fetten ihre Lust haben. 3 Neiget eure Ohren her und kommet her zu mir, höret, so wird eure Seele leben; denn ich will mit euch einen ewigen Bund machen, daß ich euch gebe die gewissen Gnaden Davids.

Erklärung: „Wohlan“ ist ein Aufruf zum Handeln. Die einzige Bedingung ist Durst: Nur wer weiß, dass ihm etwas fehlt, schätzt das Evangelium. Geld braucht niemand, es ist umsonst; Offenbarung 21,6 ist die Erfüllung dieser Einladung. Wir kommen, indem wir hinhören; wir kaufen, indem wir uns entscheiden, dass das Evangelium in unserem Leben Wirklichkeit werden soll. Gott verspricht einen ewigen Bund: den neuen Bund mit Vergebung, Beziehung zu Gott und seinem Gesetz im Herzen, also Gehorsam aus Liebe.

Frage: Was müssen wir tun, damit unsere Seele lebt, und was will Gott mit uns machen?

Antwort

Unsere Ohren herneigen, zu ihm kommen und hören; er will mit uns einen ewigen Bund machen.

9. Offenbarung 1,3

Zusammenhang: Hören ist das Kommen

3 Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.

Erklärung: Zum Wasser kommen wir, indem wir Gottes Wort lesen und hören. Wer sich nicht dafür interessiert, an dem fließt das Wasser des Lebens vorbei.

Frage: Wer wird hier seliggepriesen?

Antwort

Der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist.

10. Jesaja 54,17

Zusammenhang: Wonach dürsten wir?

17 Einer jeglichen Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen. Das ist das Erbe der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir, spricht der HERR.

Erklärung: Direkt vor Jesaja 55 steht, worum es geht: um die Gerechtigkeit, die von Gott kommt. An ihr scheitert jeder Feind, und sie lässt uns im Gericht bestehen. Nach dieser Gerechtigkeit sollen wir durstig sein.

Frage: Was ist das Erbe der Knechte des HERRN?

Antwort

Dass keine Waffe gegen sie gelingt und sie im Gericht bestehen; und ihre Gerechtigkeit, die vom HERRN kommt.

11. Matthäus 5,3–6

Zusammenhang: Hunger und Durst nach Gerechtigkeit

3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. 4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. 5 Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. 6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.

Erklärung: Die ersten vier Seligpreisungen beschreiben die Rechtfertigung, die übrigen die Heiligung. Wer merkt, dass ihm etwas fehlt, Leid trägt und in den eigenen Augen nicht mehr groß ist, hungert und dürstet nach einer Gerechtigkeit außerhalb von ihm. Das Wort für „satt werden“ meint ein richtiges Mästen: Gott gibt mehr als genug.

Frage: Was ist denen verheißen, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten?

Antwort

Sie sollen satt werden.

12. Jeremia 2,13

Zusammenhang: Die Quelle verlassen

13 Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich hier und da ausgehauenen Brunnen, die doch löcherig sind und kein Wasser geben.

Erklärung: Gott selbst ist die lebendige Quelle. Man kann ihn verlassen und sich Zisternen graben, doch die sammeln nur Wasser von anderswo und halten es nicht einmal. Unseren Durst nach Gerechtigkeit, Liebe und Frieden kann nur Gott stillen, bei dem alles immer frisch hervorsprudelt. Eine Quelle hat keine Öffnungszeiten.

Frage: Welche zwiefache Sünde tut Gottes Volk?

Antwort

Es verlässt Gott, die lebendige Quelle, und macht sich löcherige Brunnen, die kein Wasser geben.

13. Joel 4,18

Zusammenhang: Eine Quelle aus dem Haus des HERRN

18 Zur selben Zeit werden die Berge von süßem Wein triefen und die Hügel von Milch fließen, und alle Bäche in Juda werden voll Wasser gehen; und wird eine Quelle vom Hause des HERRN herausgehen, die wird das Tal Sittim wässern.

Erklärung: Die Quelle kommt aus dem Haus des HERRN, also aus dem Tempel, wo Gottes Thron ist. Sie bewässert das Tal Sittim.

Frage: Woher wird die Quelle herausgehen, und was wird sie wässern?

Antwort

Vom Hause des HERRN; sie wird das Tal Sittim wässern.

14. Hesekiel 47,1–5

Zusammenhang: Das Wasser wird immer tiefer

1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floß ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels gegen Morgen; denn die vordere Seite des Tempels war gegen Morgen. Und des Tempels Wasser lief an der rechten Seite des Tempels neben dem Altar hin gegen Mittag. 2 Und er führte mich hinaus zum Tor gegen Mitternacht und brachte mich auswendig herum zum äußern Tor gegen Morgen; und siehe, das Wasser sprang heraus von der rechten Seite. 3 Und der Mann ging heraus gegen Morgen und hatte die Meßschnur in der Hand; und er maß tausend Ellen und führte mich durchs Wasser, das mir's an die Knöchel ging. 4 Und maß abermals tausend Ellen und führte mich durchs Wasser, daß mir's an die Kniee ging. Und maß noch tausend Ellen und ließ mich dadurchgehen, daß es mir an die Lenden ging. 5 Da maß er noch tausend Ellen, und es ward so tief, daß ich nicht mehr Grund hatte; denn das Wasser war zu hoch, daß man darüber schwimmen mußte und keinen Grund hatte.

Erklärung: Das Wasser aus dem Tempel geht zuerst nur bis an die Knöchel, dann bis an die Knie und die Lenden, schließlich muss man schwimmen. So ist es mit dem Evangelium: Je näher wir Gott kommen, desto tiefer wird es; es gibt keine Grenze.

Frage: Wie tief war das Wasser nach den vier Messungen?

Antwort

Zuerst bis an die Knöchel, dann an die Knie, dann an die Lenden, zuletzt so tief, dass man schwimmen musste.

15. Johannes 4,10

Zusammenhang: Zwei Brunnen

10 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: 'Gib mir zu trinken!', du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser.

Erklärung: Die Frau am Jakobsbrunnen hat Durst, aber ihr eigentlicher Durst ist der nach Liebe, den sie vergeblich bei Menschen gesucht hat. Sünde ist, ein Bedürfnis anderswo zu stillen als bei Gott. Nun steht sie vor zwei Brunnen: dem Jakobsbrunnen und Jesus.

Frage: Was hätte Jesus der Frau gegeben, wenn sie ihn gebeten hätte?

Antwort

Lebendiges Wasser.

16. Johannes 4,13–14

Zusammenhang: Ein Brunnen, der ins ewige Leben quillt

13 Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wir wieder dürsten; 14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.

Erklärung: Jesus gibt das lebendige Wasser. In Jeremia 2,13 nennt Gott sich die lebendige Quelle; also ist Jesus Gott. Bei der Frau wurde das Wasser sofort zur Quelle: Sie erzählte von Jesus und brachte eine ganze Stadt zu ihm. Gleicht unser Glaube abgestandenem Wasser, fehlt uns vielleicht die direkte Verbindung zur Quelle.

Frage: Was wird das Wasser, das Jesus gibt, in dem, der es trinkt?

Antwort

Ein Brunnen des Wassers, das in das ewige Leben quillt.

17. Johannes 7,37–39

Zusammenhang: Ströme lebendigen Wassers

37 Aber am letzten Tage des Festes, der am herrlichsten war, trat Jesus auf, rief und sprach: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! 38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von des Leibe werden Ströme des lebendigen Wassers fließen. 39 Das sagte er aber von dem Geist, welchen empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Heilige Geist war noch nicht da, denn Jesus war noch nicht verklärt.

Erklärung: Jesus lädt jeden Durstigen ein. Das Wasser steht für den Heiligen Geist. So sind alle drei Personen der Gottheit mit dem Wasser des Lebens verbunden: der Vater als Quelle, Jesus, der das Wasser gibt, und der Geist. Bleiben wir mit ihnen verbunden, quillt das Leben in unserem Herzen.

Frage: Wovon sprach Jesus, als er von den Strömen des lebendigen Wassers redete?

Antwort

Von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten.

18. Hosea 14,5

Zusammenhang: Gerne will ich sie lieben

5 So will ich ihr Abtreten wieder heilen; gerne will ich sie lieben; denn mein Zorn soll sich von ihnen wenden.

Erklärung: Gott muss nicht erst überzeugt werden, uns zu lieben. Er kennt jede Sünde und jedes falsche Motiv und hat uns trotzdem gern. Darum müssen wir uns nicht erst bessern, bevor wir zu ihm kommen dürfen.

Frage: Was will Gott mit den Abtrünnigen tun?

Antwort

Ihr Abtreten heilen und sie gerne lieben, denn sein Zorn soll sich von ihnen wenden.

19. Römer 3,24

Zusammenhang: Ohne Verdienst gerecht

24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist, …

Erklärung: Rechtfertigung ist ein anderer Begriff für Vergebung. Gott vergibt nicht, weil wir gekommen sind oder etwas geleistet haben, sondern weil er vergeben will. Weil das Wasser sowieso fließt, dürfen wir es in Anspruch nehmen.

Frage: Wie werden wir gerecht?

Antwort

Ohne Verdienst, aus seiner Gnade, durch die Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.

20. Römer 8,32

Zusammenhang: Alles geschenkt

32 welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Erklärung: Alles, was wir von Gott bekommen, ist Geschenk: Erlösung, Buße, Erkenntnis, Vergebung, Heiligung, Gehorsam, Freude, Gaben und am Ende die Vollendung. Gott sucht Menschen, die demütig genug sind, sich alles schenken zu lassen.

Frage: Was wird uns Gott mit seinem Sohn schenken?

Antwort

Alles.

Ellen G. White Zitate

Wünschen allein genügt nicht – sich entscheiden

Aussage: Viele wünschen sich, Christen zu sein, entscheiden sich aber nie dafür. Es reicht nicht, zum Wasser zu kommen; wir müssen uns entscheiden zu schöpfen.

„Desires for goodness and holiness are right as far as they go; but if you stop here, they will avail nothing. Many will be lost while hoping and desiring to be Christians. They do not come to the point of yielding the will to God. They do not now choose to be Christians.“ (SC 47.2)

Übersetzung: „Der Wunsch nach Güte und Heiligkeit ist recht, soweit er reicht; aber wenn ihr dabei stehen bleibt, wird er nichts nützen. Viele werden verloren gehen, während sie hoffen und wünschen, Christen zu sein. Sie kommen nicht so weit, ihren Willen Gott zu übergeben. Sie entscheiden sich nicht jetzt, Christen zu sein.“

Quellen: Ellen G. White, Steps to Christ (dt. „Der Weg zu Christus“), Kapitel 5 „Consecration“ („Weihe“), S. 47 (SC 47.2), egwwritings.org.

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